Archiv der Kategorie: Praxis-Tipps

Gesundheitliche Aspekte

Ist es denn gesund, auf einem Wasserbett zu schlafen oder nicht? Und was ist, wenn ich schon krank bin?

Diese und ähnliche Fragen treiben Kaufinteressenten oft um und verunsichern sie.

Im folgenden Beitrag möchten wir auf dieses Thema genauer eingehen, damit einige Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden können.

Schmerzen trotz (oder wegen) des Wasserbetts

Eines der Hauptargumente der Wasserbettverfechter ist, dass das Schlafen auf einem Wasserbett förderlich für die Gesundheit ist.

Gerade am Anfang kann es aber durchaus sein, dass man schlechter schläft. Warum? Der Körper und somit auch der gesamte Bewegungsapparat mit Gelenken, Sehnen und Muskeln muss sich auch erst einmal umstellen.

Und genau die zuletzt genannten Körperteile melden sich bei ungewohnter Be- oder Entlastung mit Schmerzen. Also locker erst mal ein bis zwei Wochen ausprobieren.

Wenn es dann noch nicht besser ist, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Es kann an der Beruhigung, am Wasserstand oder auch am Kissen liegen.

Da muss man dann alle Optionen mal durchgehen, um die Ursache des unbequemen Schlafs zu finden. Manchmal liegt es wirklich nur an einem Liter Befüllung …

Wenn Schmerzen nach einer längerer Zeit der Wasserbettnutzung auftreten, sollten Sie auch immer an gravierende Gewichtsunterschiede denken. Bei Zunahme Wasser raus, bei Abnahme Wasser rein.

Krankheiten

Bei Vorschädigungen oder Krankheiten muss man bei der Wahl des Wasserbetts natürlich etwas aufpassen.

Hier ist vor allem die passende Beruhigung wichtig, die Befüllung kann man gut selbst regulieren.

Rückenleiden (WS-Probleme)

Gerade Menschen mit Rückenleiden greifen gerne zum Wasserbett, weil sie sich Linderung oder sogar Ausmerzung ihrer Schmerzen versprechen.

Bei der richtigen Befüllung und der richtigen Beruhigung trifft das auf alle Fälle zu. Denn wenn der Körper richtig liegt, ist er im Lot und die Wirbelsäule ist gerade und weist keine Verkrümmungen auf.

Bei akuten Bandscheibenvorfällen sind sich die Gelehrten uneins, da sollten Sie auf den Rat behandelnden Arztes hören.

Einige Menschen mit Rückenleiden berichten, dass sich ihre Beschwerden verbessert oder zumindest nicht verschlechtert haben.

Manche Wasserbettnutzer schreiben sogar, dass Ihre Rücken- und Nackenschmerzen komplett verschwunden sind.

Rheuma (Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises)

Bei Rheuma unterscheidet man ja 2 Stadien: Schub und Normalzustand. Bei einem entzündlichen Schub sollte die Temperatur des Wasserbetts nicht zu hoch eingestellt sein, denn der Körper braucht jetzt eher Kühlung.

Eine andere Möglichkeit wäre, eher eine isolierende Auflage unter das betroffene Gelenk zu legen, damit der Rest des Körpers nicht so auskühlt.

Im schubfreien Zustand, in dem es der Körper normalerweise lieber warm mag, kann man die Temperatur etwas höher drehen als sonst oder sich mit wärmender Kleidung oder einer Wärmeflasche behelfen.

Viele Betroffene berichten, wie gut ihnen ihr Wasserbett tut und dass sie es nicht mehr missen wollen.

Fazit

Im Grunde ist festzustellen, dass der Schlaf im Wasserbett unter korrekten Bedingungen der Gesundheit zuträglich ist.

Zudem gibt es bei bereits bestehenden Krankheiten immer Mittel und Wege, das Schlafen im Wasserbett angenehm zu gestalten.

Also schauen Sie doch mal unsere Wasserbetten Topseller an, vielleicht kommt ja eines der vorgestellten Betten für Sie in Frage.

Tipps zur Wasserbett-Pflege

Direkt nach dem Kauf sieht das Wasserbett natürlich tippitoppi aus. Damit das so bleibt, muss das gute Stück auch entsprechend gepflegt werden.

Denn bei der Benutzung des Wasserbetts ist es ganz normal, dass sich Gebrauchsspuren in Form von Verschmutzungen bilden.

Damit man möglichst lange Freude an seinem Wasserbett hat, gibt es in diesem Beitrag einige Tipps zur Pflege des Wasserbetts.

Tipps zur Wasserbett-Pflege

Das eigene Wasserbett zu pflegen, ist eine Grundvoraussetzung für einen hygienischen und gesunden Schlaf. Denn ohne die regelmäßige Pflege können sich Bakterien und andere Parasiten auf dem Bett niederlassen.

Deshalb sollte man unbedingt darauf Wert legen, sein Wasserbett gründlich und regelmäßig zu pflegen.

Gute Qualität kaufen

Im Vorfeld ist es schon wichtig, beim Kauf des Wasserbetts auf die Qualität der Materialien zu achten.

Denn nur so ist gewährleistet, dass das Bett auch längstmöglich hält. Ohne gutes Material hilft auch die beste Pflege nicht dabei, die Lebensdauer des Bettes entscheidend zu verlängern.

Pflegetipps

Mit den folgenden Tipps bleibt Ihnen Ihr Wasserbett möglichst lange erhalten:

  • ein ordnungsgemäßer Gebrauch des Wasserbetts ist eine Grundvoraussetzung für seine Langlebigkeit. Bei zu viel Gehüpfe zum Beispiel können die Schweißnähte platzen.
  • Den Wasserkern sollten Sie durch einen stabilen Bezug schützen. Das schont das Material und die Schweißnähte.
  • Zum täglichen Schutz des Wasserbetts gehört das mindestens einstündige Lüften der Bettwäsche, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampfen kann und sich kein Schimmel bilden kann.
  • Verschmutzungen auf dem Bett sollten sofort entfernt werden: also erst den Bezug abziehen und dann mit Vinylreiniger den Wasserkern abwischen. Der Vinylreiniger unterstützt die Elastizität des Wasserkerns.
  • Alle 8 – 12 Wochen sollten Sie das Bett einer Grundreinigung unterziehen: Bezug entfernen, Wasserkern mit Vinylreiniger abreiben und im Anschluss mit einer Vinylcreme die Geschmeidigkeit und Elastizität zurückgeben.
  • Einmal im Jahr sollte dem Wasser erneut Konditionierer zugeführt werden, damit es keimfrei bleibt.

Einsteigerset zur Wasserbettpflege

Wenn Sie sich ein Einsteigerset zur Wasserbettenpflege* mit Konditionierer, Vinylreiniger und Vinylcreme kaufen, haben Sie schon einmal für ein Jahr Ruhe.

Natürlich können Sie auch alles einzeln erwerben. Es gibt sogar Reinigungstücher für Wasserbetten.

Welches Reinigungsmedium Sie bevorzugen, müssen Sie allerdings selbst entscheiden.

Was kostet ein gutes Wasserbett?

Beim Kauf eines Wasserbetts spielt der Preis natürlich eine nicht unerhebliche Rolle.

Doch wie soll man abschätzen können, wieviel ein gutes Wasserbett kostet respektive kosten darf? Man möchte natürlich so wenig wie möglich ausgeben.

Der Beitrag gibt Anhaltspunkte, was ein gutes Wasserbett kosten darf.

Was kostet ein gutes Wasserbett?

Die Antwort auf diese Frage lässt sich nicht so pauschal geben. Es kommt mal wieder auf den Einzelfall beziehungsweise auf die persönlichen Ausstattungswünsche an.

Ein entscheidender Faktor ist schon mal, ob das Wasserbett ein Softsider oder Hardsider ist.

Die Verarbeitung und die Materialien spielen beim Preis natürlich auch eine große Rolle. Je hochwertiger die Qualität, desto teurer das Bett.

Ganz besonders wichtig sind selbstverständlich die Qualität der Wasserkernummantelung und die Beruhigung. Daran sollte man nicht sparen.

Grundausstattung

Beginnen wir mit der Grundausstattung. Sie eignet sich für Menschen ohne Gesundheitsprobleme. Hier wird einfach ein schlichtes Wasserbett ohne Schnickschnack benötigt.

Wenn Sie einfach nur den Wasserkern (also die Matratze) ersetzen müssen, ist das nicht so teuer wie ein komplettes Wasserbett.

Mit einer Billig-Heizung aus Fernost fahren Sie bei der Anschaffung billiger, diese verbrauche allerdings meist viel mehr Strom als ein europäisches Modell.

Eine Vinyl-Wasserkernhülle mit einer Dicke von mindestens 0,5 mm beziehungsweise 20 mil sollte aber schon mindestens drin sein, da die Reißgefahr sonst zu hoch ist.

Ein sehr preiswertes komplettes Wasserbett für Menschen ohne Gesundheitsprobleme ist im Segment 600 Euro anzusiedeln.

Mit einigen Extras

Ein Mittelklasse-Wasserbett sollte schon etwas mehr Komfort bieten: zum Beispiel eine europäische Heizung und eine Wasserkernhülle im Bereich 0,5 – 0,6 mm (oder 19,7 – 23,6 mil).

Oder Sie möchten vielleicht Sockelschubladen für mehr Stauraum, um den vorhandene Platz besser zu nutzen.

Auch eine gewisse Beruhigung ist nicht zu verachten, damit Sie Ihren Schlaf besser genießen können. Das Dämpfungsmaterial sollte schon gut verarbeitet sein.

Alles in allem können Sie für ein Mittelklasse-Wasserbett mit einigen Extras zwischen 1200 – 1700 Euro veranschlagen.

Luxus

Wenn das Wasserbett mit allem möglichen Luxus ausgestattet sein soll, schlägt sich das auch im Preis nieder.

Sei es, dass das Bett eine Massage- und/oder Wellness-Funktion hat oder Sie sich die edelsten Materialien für Bettrahmen, Bezüge oder Beruhigung aussuchen – teurer geht immer. Und wenn schon, denn schon – dann bitte auch mit extra Garantieleistung.

Ein Luxus-Wasserbett der gehobenen Klasse ist auch schon ab circa 1700 Euro zu haben – wie gesagt, teurer geht immer.

Fazit

Die oben genannten Preise sind natürlich nur grobe Richtlinien. Sie können auch mal ein Wasserbett günstiger erwischen, zum Beispiel ein Auslauf-Modell (nicht wörtlich nehmen) oder ein Sonderangebot.

Ein neues oder trendiges Modell kann hingegen auch schon mal mehr kosten, als es eigentlich wert ist.

Wichtig ist eigentlich nur das Preis-Leistungsverhältnis – das muss einfach stimmen.

Welches Wasserbett eignet sich für Paare?

Als frisch verliebtes oder auch „älteres“ Pärchen stellt sich sicher spätestens beim Zusammenziehen die Frage, ob man sich ein Wasserbett anschaffen will.

Doch bei der großen Auswahl verliert man manchmal den Überblick. Es gibt einige Kombinationen, die Sie in Erwägung ziehen können.

Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Möglichkeiten sich Ihnen auftun, als Pärchen eine passende Lösung zu finden.

Wasserbetten für Paare

Die Anschaffung eines gemeinsamen Wasserbetts will gut durchdacht sein. Schließlich sollen sich beide Partner darin wohlfühlen.

Wollen denn beide wirklich ein Wasserbett? Oder doch nur einer? Hier besteht dringender Redebedarf. Wenn dem so ist, auch kein Problem.

Denn auch dafür gibt es eine Lösung: es gibt Matratzen, die zur Hälfte Wasserbett und zur anderen Hälfte normale Matratze sind, falls sich einer der beiden Partner so gar nicht mit einem Wasserbett anfreunden kann.

Doch wir wollen ja nicht vom Schlimmsten ausgehen und schauen uns mal die Möglichkeiten an.

Größe und Form

Die Mindestgröße eines Wasserbetts für Paare sollte mindestens 160 cm x 200 cm sein. Das ist für zwei normalgewichtige Menschen kuschlig genug, bietet aber trotzdem schon die Möglichkeit, sich zum Schlafen etwas zurückzuziehen.

Ansonsten bieten sich die üblichen Größen  wie 180 cm x 200 cm oder 200 cm x 200 cm an – wer es lieber länger möchte, wählt die 220 cm Variante.

Sie sollten bei der Größenwahl auch berücksichtigen, dass Sie bei zu knapp bemessenem Bett eventuell auf dem Schaumkeil und nicht auf dem Wasserkern liegen.

Es gibt auch verschiedene Formen: Das Rechteck, das Quadrat, das Sechseck und den Kreis.

Eine oder zwei Matratzen?

Eigentlich möchte man im ersten Moment sicher sagen: Klar, eine Matratze. Doch was zunächst wie ein klares Statement zu Ihrer Verbundenheit aussieht, könnte sich als Fehlentscheidung erweisen.

Denn wenn man genauer hinsieht, wird klar, dass jeder der Partner ein anderes Schlafmilieu benötigt.

Das beginnt schon beim unterschiedlichen Körpergewicht: bei einer Matratze verursacht der schwerere Partner eine Kuhle und der leichtere Partner rollt dann zu ihm.

Bei einer Matratze spürt der andere Partner jede Bewegung des anderen viel stärker als bei zwei Matratzen, gerade das Ein- oder Aussteigen.

Zudem gibt es bei nur einer Matratze auch nur eine Heiztemperatur. Das bedeutet, dass es dem einen Partner zu warm oder kalt sein kann. Daher sollte man bei zwei Matratzen auch zwei Heizungen in Erwägung ziehen.

Und zuletzt hat auch jeder andere Ansprüche an seine Matratze: der eine mag es gern hart und der andere lieber weich.

Fazit

Alles in allem spricht vieles für ein Bett mit zwei Matratzen: man kann die Härten der Matratze verschieden einstellen und jede Betthälfte separat temperieren.

Außerdem stören die Bewegungen des Partners deutlich weniger und man rollt nicht ständig zum schwereren Partner.

Zwei Matratzen mit separaten Heizungen können zwar etwas kostspieliger sein, zahlen sich aber garantiert mit einem besseren Nachtschlaf aus.

Doch letztendlich müssen Sie selbst abwägen, ob Sie eine oder zwei Matratzen bevorzugen.